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		<title>Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen: 1910 &#8211; Moore &amp; O&#8217;Neill</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 14:55:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ComicCombo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezension Comics]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich müsste man ja ab diesem Band der erfolgreichen Serie von Alan Moore den Titel ändern. Denn mit der Liga, wie sie in den ersten zwei Bänden zu erleben war, ist es vorbei, mit der Gentlemanhaftigkeit ebenso. Mit dem schlicht „1910“ betitelten Auftakt zur dritten Staffel der „Liga“ ( ebenso wie mit dem aus lizenzrechtlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.comiccombo.de/Deutsche-Comics/Album-D-F/Album-Die-Liga-der-au%DFergew%F6hnlichen-Gentlemen-3-SC::38099.html"><img class="aligncenter" title="Liga der außergewöhnlichen Gentlemen:1910" src="http://www.comiccombo.de/images/product_images/popup_images/38099_0.jpg" alt="" width="316" height="500" /></a></p>
<p>Eigentlich müsste man ja ab diesem Band der erfolgreichen Serie von Alan Moore den Titel ändern. Denn mit der Liga, wie sie in den ersten zwei Bänden zu erleben war, ist es vorbei, mit der Gentlemanhaftigkeit ebenso. Mit dem schlicht „1910“ betitelten Auftakt zur dritten Staffel der „Liga“ ( ebenso wie mit dem aus lizenzrechtlichen Gründen bisher nicht außerhalb der USA veröffentlichten „Black Dossier“-Sonderband von 2008 ) tritt die Serie in die Ära der Pulphelden der Neuzeit ein.</p>
<p><span id="more-99"></span></p>
<p>Sinnbildlich bekommt das der Leser gleich zu Beginn klargemacht: Kapitän Nemo, eine der Hauptfiguren der vorherigen Bücher, stirbt. Er hinterlässt eine Tochter, die ausgerechnet die finstere Seeräuber-Jenny aus Brechts „Dreigroschenoper“ ist. Abschaum statt Edelmännern: ab hier übernehmen Huren, Schlitzer, ehrlose Diebe und in ihren Mitteln nicht zimperliche Gauner die Handlung, die sich zudem grob an Brechts Couplet zur „Seeräuber-Jenny“ orientiert.</p>
<p>Die Hauptfiguren der vorherigen Bände treten, sofern sie überhaupt noch leben, in den Hintergrund der Handlung und sehen dem ruppigen, blutigen, zynischen Treiben eher hilflos zu. Überhaupt schreibt Moore (einmal mehr und wie so oft seit „Watchmen“) ein hochgradig dysfunktionales Superheldenteam, das mehr mit sich selbst beschäftigt scheint als mit den Vorgängen um sich herum, und das den Vorgängen vor allem nichts entgegenzusetzen hat.</p>
<p>Mit dem Wandel im Tonfall der Serie ändert sich auch deren Konzept. Bildeten die ersten zwei Bände der Liga“ noch lose verknüpfte, zeitlich dicht beieinander liegende Einzelabenteuer, soll die dritte Staffel (die auch in sich eine Trilogie bildet), das gesamte 20. Jahrhundert und seine Unterhaltungskunst abdecken. Nicht nur Literatur: dem Wandel der Medien entsprechend sollen ebenso Kino- und Fernsehfiguren auftreten. Eine Herkulesarbeit, denn grade ab 19000 explodierte der Markt für Unterhaltungsstoffe aller Art nahezu durch die diversen neuen Medien sowie die kostengünstiger gewordenen Herstellungs- und Verbreitungsmöglichkeiten.</p>
<p>In Folge ist „1910“ noch dichter mit Zitaten gepackt als bisherige Konvolute der Serie. Folgend dem Wandel in der Erzählweise, den die Literatur in der geschilderten Zeit und danach durchmachte, folgen Moore und O&#8217;Neill einem postmodernen Ansatz, in dem das Zitat die Handlung trägt und der Lesegenuss nicht aus dem Erkennen, sondern aus dem Wiedererkennen von Situationen und Figuren kommt.</p>
<p>Das ist demnach nicht nur wegen der abgründigeren, komplexeren und düstereren Stoffe, auf die sich Moore und O&#8217;Neill beziehen, eine völlig neue Serie. Wie gesagt, eigentlich müsste man den Titel ändern …</p>
<p>Panini Comics, 80.Seiten, €12,95</p>
<p>von Stefan Pannor <img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/8e0a717e9f4d43a1911502ff31b240df" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><a href="http://www.comiccombo.de/Deutsche-Comics/Album-D-F/Album-Die-Liga-der-au%DFergew%F6hnlichen-Gentlemen-3-SC::38099.html" target="_blank">Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen 3</a></p>
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		<title>O&#8217;Boys &#8211; Thirault &amp; Cuzor</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 12:43:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ComicCombo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezension Comics]]></category>

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		<description><![CDATA[von Stefan Pannor Letztlich wartet auf jeder Kreuzung der Teufel. Von Tommy Johnson hieß es, er habe seine Seele nachts auf einer Kreuzung dem Teufel verkauft, um den perfekten Blues spielen zu können. Das war in den Dreißigerjahren. Robert Johnson, nicht verwandt mit Tommy, erzählte die gleiche Geschichte von sich, um, fast genau zur gleichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="O'Boys 1" src="http://www.comiccombo.de/images/product_images/popup_images/37285_0.jpg" alt="" width="350" height="462" /></p>
<p>von Stefan Pannor</p>
<p>Letztlich wartet auf jeder Kreuzung der Teufel.</p>
<p>Von Tommy Johnson hieß es, er habe seine Seele nachts auf einer Kreuzung dem Teufel verkauft, um den perfekten Blues spielen zu können. Das war in den Dreißigerjahren. Robert Johnson, nicht verwandt mit Tommy, erzählte die gleiche Geschichte von sich, um, fast genau zur gleichen Zeit, seine Musikerkarriere anzukurbeln. Beide gelten als zentrale Figuren des Delta Blues, der schwarzen Musik rund um das Mississippi-Delta.</p>
<p><span id="more-87"></span></p>
<p>Das ist der Teufel, den Charley Williams sucht. Blues scheint der einzige Ausweg aus dem Dasein als völlig entrechteter Arbeiter im Süden der USA. Zusammen mit dem jungen Huck Finn macht er sich auf eine Odyssee durch die Südstaaten, von der Polizei gejagt, von den weißen Hobos verachtet, von Huck genervt.</p>
<p>Es ist eine bildprächtige Reise, von endlosen Bahnstrecken und dem gewaltigen Mississippi-Delta. Der Süden der USA, hinterwäldlerisch und heiß, wirkt so exotisch wie die Musik, die in der Geschichte eine zentrale Rolle spielt. Immer wieder besuchen Huck und Charley die „Blues-Shags“, Blueshütten, und natürlich singen auch die Hobos am Lagerfeuer und in den Zügen ihre Lieder. Obwohl der Comic wenig beschönt, vor allem was die Situation der schwarzen Arbeiter der damaligen Zeit angeht, obwohl Gewalt, Rassismus und Armut zentrale Elemente der Handlung sind, ist er doch eine schöne und gelegentlich nostalgische Erzählung.</p>
<p>Auffällig ist die Dichte der Zitate. Huckleberry Finn stammt natürlich aus Mark Twains gleichnamigen Roman, von dem zumindest der erste Band der Serie auch weite Teile der Handlung übernimmt. Die Verlagerung in die Zeit der großen Depression vor Inkrafttreten des New Deal &#8211; als Handlungszeit sind die Jahre 1931 bis 1935 angegeben &#8211; verweist auf klassische amerikanische Autoren wie John Steinbeck.</p>
<p>Deutlicher als die literarischen ist der filmische Verweis. „O Brother where art thou“ von den Coen-Brüdern findet sich in der Handlung und in den Figuren wieder, am deutlichsten in der Darstellung des Sherriffs, der Huck und Charley verfolgt. Dieser Film &#8211; und der ähnlich gelagerte „Crossroads“ &#8211; scheint auch Hauptinspirationsquelle der verwendeten Musik gewesen zu sein.</p>
<p>So ist denn „O&#8217;Boys“ nicht nur eine farbprächtige Mark-Twain-Hommage, sondern viel mehr noch, wenn auch unterschwelliger, ein Loblied auf den Südstaatenblues und auf Robert Johnson im Besonderen, dessen Lieder an mehr als einer Stelle zu Ehren kommen und zitiert werden und der in Form von Lucius Johnson ein nur gering verstecktes Cameo hat.</p>
<p>Zwei Bände der nicht unbedingt originellen, aber sehr schön gemachten Serie liegen vor. Ob Charley Williams seinen Teufel trifft, und wenn ja, welcher das sein wird, dürfte der abschließende dritte Band aufklären.</p>
<p><a href="http://www.comiccombo.de/Deutsche-Comics/Album-M-O/Album-OBoys-1-Das-Blut-des-Mississippi::37285.html">O&#8217;Boys 1</a><br />
<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/e2263e5233b24c14a1cbb8ca741ddff1" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Umfrage zum Onlineshop</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 14:05:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ComicCombo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Um die Qualität unseres Onlineshops stetig zu verbessern, gibt es nun eine Umfrage, die voraussichtlich bis zum 31. Juli 2010 laufen wird. Wir freuen uns über jeden, der daran teilnimmt. Zur Umfrage einfach auf den Button klicken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a title="Umfragebutton" href="http://www.voycer.de/umfrage.html?sid=59536"><img class="aligncenter size-full wp-image-66" title="umfrage" src="http://www.dieneuntekunst.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/umfrage.jpg" alt="" width="320" height="110" /></a></p>
<p>Um die Qualität unseres Onlineshops stetig zu verbessern, gibt es nun  eine Umfrage, die voraussichtlich bis zum 31. Juli 2010 laufen wird. Wir  freuen uns über jeden, der daran teilnimmt.<br />
Zur Umfrage einfach auf den Button klicken.</p>
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		<title>Animal&#8217;z &#8211; Enki Bilal</title>
		<link>http://www.dieneuntekunst.de//?p=56</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 13:54:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ComicCombo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezension Comics]]></category>

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		<description><![CDATA[Das einzige Genre, in dem der Comic allen übrigen Medien hinterherhinkt, ist ausgerechnet die Science Fiction. Es mag der Einfachheit geschuldet sein, mit der in der Bilderzählung selbst opulenteste Gadgets durch ein paar einfache Striche in die Handlung eingebracht werden können, oder der Tatsache, daß der Comic lange Jahrzehnte in ein Getto der Jugendunterhaltung eingesperrt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.dieneuntekunst.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/36418_0.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-58" title="36418_0" src="http://www.dieneuntekunst.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/36418_0.jpg" alt="" width="350" height="469" /></a></p>
<p>Das einzige Genre, in dem der Comic allen übrigen Medien hinterherhinkt,  ist ausgerechnet die Science Fiction. Es mag der Einfachheit geschuldet  sein, mit der in der Bilderzählung selbst opulenteste Gadgets durch ein  paar einfache Striche in die Handlung eingebracht werden können, oder  der Tatsache, daß der Comic lange Jahrzehnte in ein Getto der  Jugendunterhaltung eingesperrt war. Anders als im Film und der Literatur  mangelt es dem Comic jedenfalls an glaubwürdigen und durchdachten  futuristischen Entwürfen.<br />
<span id="more-56"></span><br />
Aus dem Brei der letztlich immer gleichen gezeichneten Raumschlachten  und Alienhatzen ragen darum Bilals erdgebundene Science-Fiction-Comics  doppelt hervor. Bereits seine „Monster“-Tetralogie, obwohl vollgepfropft  mit Klonen, Androiden, Robotern und in einer sowieso durch allerlei  futuristische Erfindungen an den Rand des Irrsinns gebrachten  Gesellschaft spielend, entzog sich dem rein narrativen Verständnis des  Lesers. Bilal erzählte in diesen Bänden keine gradlinige Handlung. Auf  rund dreihundert Seiten berichtet die „Monster“-Serie vom Verfall der  Zivilisation von innen her, von der grundsätzlichen Auflösung  zwischenmenschlicher Bindungen angesichts unbewältigter Vergangenheiten  und ungelöster Probleme der Gegenwart.</p>
<p>„Animal&#8217;z“ liest sich in diesem Zusammenhang wie ein Nachtrag. Formal  eine durchaus typische Endzeitgeschichte – die Menschheit ist aus nicht  näher geklärten Umständen verschwunden, übrig geblieben sind nur einige  wenige Umherirrende, die sich offenbar bevorzugt auf Schiffen auf dem  Meer aufhalten, das Land ist bevölkert von bizarren Mutationen und  Monsterzüchtungen – erzählt  das Buch doch vor allem metaphorisch  verschlüsselt von der Auflösung der Kultur. Dafür stehen jene  Überlebenden, die sich sukzessive, aber radikal in Wasserlebewesen wie  etwa Delphine verwandeln, sowie der einsame Reiter, der ausschließlich  in der Lage ist, sich über literarische Zitate zu verständigen, die er  pflichtschuldig samt Quellenangabe angibt. Die Welt als Wille und  Wikiquote ist Bilals erschreckende und nüchterne Zukunftsvision, die er  schlüssig aus der Gegenwart extrapoliert.</p>
<p>In ihr klingt eine ordentliche Portion der Trostlosigkeit von Truffauts  Verfilmung von Ray Bradburys Roman „Fahrenheit 451“ mit, an deren Schluß  Menschen als auswendig gelernte Bücher durch den Wald irren. Die  einzige Schöpferkraft, die Bilal seinen Akteuren in der im Wortsinne  aufgelösten Zivilisation gestattet, dient der Zerstörung der letzten  Menschlichkeit – besessene Genexperimentatoren arbeiten daran, die  Menschen in Tierlebewesen zu verwandeln, wozu eine einzige Spritze  genügt. Das darin letztlich der einzige Ausweg der Übriggebliebenen  liegt, vertieft das Tragische der Situation.</p>
<p>Die Bilder sind so ausweglos wie die Handlung. Bilal verwendet  ausschließlich Töne von Grau und punktuell Rot, hier vor allem als  blutige Farbe von Verderben und Untergang, nicht als erotische  Signalfarbe. Die Zukunft der „Animal&#8217;z“ ist schlierig und in einen  permanenten Nebel der Unklarheit getaucht. Der Umgang mit allen  Elementen des Mediums Comic, ebenso wie sein Verständnis der Science  Fiction als literarische Metapher, seine literarischen Querverweise  zeigen Bilal einmal mehr als zwar schwierigen, aber hochintelligenten  Erzähler, der mit seinen Arbeiten weit über der Masse an  Science-Fiction-Comics steht. (stefan pannor)</p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"> </span><br />
<img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/569913043b1a4ca3bb8817722b1ed58e" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Held &#8211; Flix</title>
		<link>http://www.dieneuntekunst.de//?p=46</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 08:06:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ComicCombo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezension Comics]]></category>

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		<description><![CDATA[»Held wird man nicht erst, Held ist man. An jedem verdammten Tag seines Lebens.« Eigentlich sind das die letzten Worte, die man in Flix&#8217; „Held“ lesen kann, doch sie fassen doch alles recht gut zusammen. Wem ging es schon einmal so? Man geht in einen Buchladen und steht vor dem Regal mit den Biographien. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.dieneuntekunst.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/3713_0.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-47" title="3713_0" src="http://www.dieneuntekunst.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/3713_0.jpg" alt="" width="318" height="460" /></a></p>
<p style="text-align: center;">»Held wird man nicht erst,<br />
Held ist man.<br />
An jedem verdammten Tag seines Lebens.«</p>
<p style="text-align: left;">Eigentlich sind das die letzten Worte, die man in Flix&#8217; „Held“ lesen  kann, doch sie fassen doch alles recht gut zusammen.<br />
Wem ging es schon einmal so? Man geht in einen Buchladen und steht vor  dem Regal mit den Biographien. Das könnte man doch eigentlich auch,  oder?</p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-46"></span>Wer kennt denn schließlich das Leben einer Person besser als man selbst?  Und hat man nicht so einiges erlebt, was man durchaus aufschreiben  könnte?<br />
Das Ganze noch als Comic?<br />
Klar!<br />
Und dann noch weiter gehen? Bis in die Zukunft?<br />
Was?</p>
<p>Flix hat genau das gemacht. Seine Comicbiographie endet nicht einfach im  Hier und Jetzt, sondern spinnt noch ein paar Jahre in die Zukunft  weiter. Japanisch ersetzt Englisch in der täglichen Alltagssprache, man  kauft Strom beim Bäcker und die Haushaltsgeräte reden untereinander mehr  miteinander als es einem eigentlich lieb ist. Das alles klingt  unglaublich faszinierend, doch das, was „Held“ eigentlich wirklich  lesenswert macht, ist nicht das Extreme, das Ausgefallene, sondern der  Alltag.</p>
<p>Sympathisch erzählt Flix sein Leben und beschönt es dabei doch nicht.  Man erkennt sich in kleinen Situationen manchmal selbst wieder, staunt  über andere und ist am Ende ziemlich ergriffen und trägt ein kleines  Lächeln mit sich.</p>
<p>„Held“ versucht nicht mit imposanten Bildern zu punkten, sondern nimmt  den Leser schlicht und einfach mit auf eine kleine Reise durch das Leben  von Felix Görmann, der auf die grandiose Idee kam sein Leben als  Diplomarbeit zu zeichnen. Damit hat er nicht nur seine Dozenten an der  Uni überrascht, sondern wohl auch jeden, der diesen Comic zur Hand  nimmt.<br />
Wer einmal angefangen hat die Werke von Flix zu lesen und sich dafür  begeistern kann, der wird wohl auch von seinen anderen Werken  beeindruckt sein.<br />
(dv)</p>
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		<title>Kleiner Thor</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 14:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ComicCombo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es scheint, als würde sich Kim Schmidt in seinen Comics immer weiter nördlich begeben. Nach den küstenfernen „Leichenwäscher Karl“-Strips und seinen „Unser Schumi“-Comics erschien vor drei Jahren der Band „Störtebecker“, der ihn zeichnerisch an die Ostsee versetzte. Mit „Kleiner Thor“ geht es noch ein Stück weiter, nach Skandinavien und zu den Wikingern. Wie schon „Störtebecker“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="../wp-content/uploads/2010/04/thor.jpg"><a href="http://www.dieneuntekunst.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/21808_0.jpg"><br />
</a><a href="http://www.dieneuntekunst.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/21808_0.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-35" title="kleiner thor" src="http://www.dieneuntekunst.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/21808_0.jpg" alt="" width="335" height="500" /></a><br />
</a></p>
<p>Es scheint, als würde sich Kim Schmidt in seinen Comics immer weiter nördlich begeben. Nach den küstenfernen „Leichenwäscher Karl“-Strips und seinen „Unser Schumi“-Comics erschien vor drei Jahren der Band „Störtebecker“, der ihn zeichnerisch an die Ostsee versetzte. Mit „Kleiner Thor“ geht es noch ein Stück weiter, nach Skandinavien und zu den Wikingern.<span id="more-29"></span></p>
<p>Wie schon „Störtebecker“ entstand auch dieser Band in Zusammenarbeit mit dem Texter Patrick Wirbeleit, und auch sonst gibt es neben dem Taschenbuch-Format noch eine entscheidende Gemeinsamkeit: der Held ist auch in „Kleiner Thor“ ein Junge. Genauer gesagt Odins Nachwuchs, der zum Lernen und Reifen auf die Erde geschickt wird &#8211; ganz ohne göttliche Kräfte, mitten in ein Dorf mehr oder minder ruppiger Wikinger. Das ist dumm, intrigiert doch der Westgermanische Gott Tyr gegen Walhallas Götter gleich an zwei Fronten. Einerseits will er Thor beseitigen und hetzt ihm darum einen Riesen auf den Hals. Andererseits will er auch alle Götter Walhallas vernichten, indem er den Göttern die lebensnotwendigen Äpfel der ewigen Jugend vorenthält.</p>
<p>Das klingt kompliziert &#8211; und ist es auch. Beinahe die Hälfte des ersten Bandes geht leider dafür drauf, die Ausgangslage zu klären und die verschiedenen Subplots einzuführen. Infolgedessen wirkt die Geschichte leider ziemlich behäbig. Selbst der große Kampf David gegen Goliath &#8230; äh, Thor gegen den Riesen geschieht beinahe unvermittelt. Im angekündigten Folgeband wird sich zeigen müssen, ob die Geschichte nun, da alle Rahmenbedingungen stehen, an Fahrt auf nimmt.</p>
<p>Auf der anderen Seite steht eine wunderbare atmosphärische Lockerheit. Niedliches Charakter-Design, Impressionen vom Leben der Nordmänner, charmante kleine Slapstickeinlagen, überzeugende Landschaftsimpressionen. Hier ist ein über alle Maße versierter Handwerker zu sehen, der ganz genau weiß, wie man mit dem Medium Comic umgeht. Wo die Geschichte noch nicht wirklich überzeugt, retten Schmidts Zeichnungen den Band und machen ihn zu einer hübschen Ergänzung auf dem Markt der Kinder- und Jugendcomics. (stefan pannor)</p>
<p>Patrick Wirbeleit/ Kim: Kleiner Thor; 168 S.; € 6,50; Tokyopop</p>
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		<item>
		<title>Strait Jacket &#8211; Legend of the Demon Hunter</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 12:38:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ComicCombo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezension Manga]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Jahre 1899 ist es den Menschen möglich geworden, Magie zu ihrem Nutzen einzusetzen. Doch diese Kräfte bergen hohe Risiken: Wer sie unachtsam einsetzt, öffnet die Dimension zur Hölle und verwandelt sich selbst zu einem mörderischen Dämon. Um den Gefahren die durch solch besessene Menschen entstehen zu begegnen, wurde eine Spezialeinheit sogenannter „taktischer Magier“ ins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.dieneuntekunst.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/34237_02.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-38" title="34237_0" src="http://www.dieneuntekunst.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/34237_02.jpg" alt="" width="348" height="500" /></a></p>
<p>Im Jahre 1899 ist es den Menschen möglich geworden, Magie zu ihrem Nutzen einzusetzen. Doch diese Kräfte bergen hohe Risiken: Wer sie unachtsam einsetzt, öffnet die Dimension zur Hölle und verwandelt sich selbst zu einem mörderischen Dämon. Um den Gefahren die durch solch besessene Menschen entstehen zu begegnen, wurde eine Spezialeinheit sogenannter „taktischer Magier“ ins Leben gerufen. Doch auch diese Streitmacht an Spezialisten stößt an ihre Grenzen, als eine Terrorgruppe damit beginnt, die übernatürlichen Kräfte zu manipulieren und somit eine wahre Plage an Dämonen zu schaffen. Der Regierung bleibt nichts anderes übrig, als sich an den zynischen Einzelkämpfer Leiot Steinberg zu wenden. Der hochveranlagte Magier ist zwar durch seinen eigensinnigen Charakter nicht wirklich teamfähig, aber offenbar die letzte schlagkräftige Waffe, die den Menschen im Kampf gegen die Dämonen noch bleibt&#8230; (Herstellerinfo)<br />
<span id="more-16"></span>Nach dem Full Metal Alchemist tritt nun also der nächste Kämpfer auf dem Plan, der in einem viktorianisch geprägten Alternativengland mit einer Kombination aus großkalibriger Bewaffnung und magischem Zerstörungswerkzeug den Geistern, Dämonen und Monstrositäten dieses Universums den Garaus macht. Die Tatsache, dass es sich bei Steinberg um den Protagonisten einer gerademal dreiteiligen OVA-Miniserie handelt, sorgt allerdings dafür, dass die Vergangenheit des unbequemen Antihelden deutlich weniger ausführlich als in Studio Bones beliebter Konkurrenzserie ins Licht gerückt wird, auch die anderen Charaktere erhalten zwar etwas Background, sind aber dennoch schablonenhaft genug augearbeitet, um auch tragischere Ereignisse als nicht übermäßig schmerzhaft erscheinen zu lassen.<br />
Stattdessen nahmen die Macher der OVA den Kampf zwischen Dunkel und „Noch Dunkler“ zum Anlass, ein Maximum an explosiver Action in die 90 Minuten Laufzeit zu packen, eine clevere Entscheidung, schafft man so doch eine durchaus interessante Alternative zum ja recht ruhig und charakterorientiert erzählten FMA. Erfreulicherweise sind die Actionszenen auch ebenso furios wie zahlreich, vom splattrigem Auseinandernehmen der übernatürlichen Gegnerschar bis zu spektakulären Explosionsorgien wird viel schick Animiertes fürs Auge geboten, wobei die Inszenierung nichts zu wünschen übrig lässt.<br />
Dafür sind die Hintergründe eher solider Durchschnitt, auch die Charakterdesigns können kaum originell genannt werden, wissen aber dennoch zu gefallen.<br />
Ein treibender Score rundet das Geschehen sauber ab, fertig ist routiniert gemachte Genrekost, welche als Missionierungswerkzeug zur Gewinnung neuer Otaku-Adepten kaum geeignet sein dürfte, aber sauber unterhält, und darum auch milde empfohlen werden kann.</p>
<p>Die dt.DVD fasst die drei Einzel-OVAs zu einem Spielfilm zusammen, ist aber ungeschnitten. Bild und Ton sind gut, die Synchro auch, allerdings handelt es sich bei den Untertiteln um Dubtitles. Überraschenderweise gibt es für diesen eher wenig prominenten Titel sogar ein nettes Making Of.</p>
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		<title>Carl Barks: Onkel Dagobert Band 1</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 12:36:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ComicCombo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezension Comics]]></category>

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		<description><![CDATA[Gleich in seinem allerersten eigenen langen Abenteuer, „Der arme reiche Mann“, erklärt Onkel Dagobert seinem Neffen Donald, wie toll doch das Reichsein sei. Man müsse sich um nichts mehr sorgen. Nur um die Motten, die das Geld auffressen. Und die Ratten, die es zernagen. Und die Spinnen, die ihm schaden. Und natürlich die Diebe. Abgesehen [...]]]></description>
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<p style="text-align: center;"><a href="http://localhost/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/33057_0.jpg"></a><a href="http://www.dieneuntekunst.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/33057_01.jpg"><img class="size-full wp-image-40  aligncenter" title="33057_0" src="http://www.dieneuntekunst.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/33057_01.jpg" alt="" width="350" height="456" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.dieneuntekunst.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/33057_01.jpg"></a>Gleich in seinem allerersten eigenen langen Abenteuer, „Der arme reiche Mann“, erklärt Onkel Dagobert seinem Neffen Donald, wie toll doch das Reichsein sei. Man müsse sich um nichts mehr sorgen. Nur um die Motten, die das Geld auffressen. Und die Ratten, die es zernagen. Und die Spinnen, die ihm schaden. Und natürlich die Diebe. Abgesehen von der permanenten Dauerangst um den Verlust des Geldes sei Reichsein also ganz toll.</p>
<p><span id="more-10"></span>Bekanntlich ist Dagobert Duck die reichste Ente der Welt. Weil das so ist, ist auch seine Angst um den Verlust des Geldes die größte der Welt. Aus dieser Übertreibung entsteht die Spannung &#8211; wenn Dagobert Duck um sein Geld kämpft, ist das naturgemäss ein Kampf von epischen Ausmassen. Das freilich macht ihn noch nicht sympathisch. Im Gegenteil: eigentlich müsste man ihn hassen, den Geizkragen, der sogar seine Familie zum eigenen Vorteil ausnutzt, den ewigen Griesgram. Aber er ist eine der beliebtesten Disney-Figuren überhaupt. Wieso?</p>
<p>Das Geheimnis für Dagoberts Beliebtheit findet sich, natürlich, in den Geschichten von Carl Barks. Barks, der sich vor seiner Zeichentrick- und Comickarriere in vielen Berufen versucht hatte (darunter Holzfäller, Farmer, Eseltreiber und Cowboy), war eigentlich eher ein Donald Duck: ein normaler Bürger mit normalen Problemen und selten genug Geld in der Tasche. Wohl auch darum fiel Barks der Zugang zu dieser Figur leicht, für die er im Lauf der Jahrzehnte insgesamt ein paar hundert Geschichten zeichnete und schrieb.</p>
<p>An die Figur des reichen Onkels mit dem Geldspeicher tastete er sich dagegen nur langsam heran. Ab 1947 tauchte der von ihm kreierte Erpel mit Backenbart und Zwickel in einzelnen Donald-Geschichten auf, in mehr oder weniger großen Rollen. In diesen Geschichten gab Dagobert meist eher die Rolle des Schurken oder zumindest des Unsympathen.</p>
<p>Die Freundschaft zwischen Zeichner und Figur musste langsam wachsen. Erst ab 1952 erzählte Barks eigene Geschichten mit dem ewigen Geizkragen. Da muss er erkannt haben, dass auch Dagobert eine der Facetten seiner eigenen Persönlichkeit ist &#8211; und gar nicht die schlechteste. Denn Dagobert ist nicht reich durch Geburt oder durch Zufall. Er ist kein Nutzniesser seines Reichtums (im Gegenteil: er lebt bescheiden wie ein Mönch) und kein Protzer. Sondern er hat sich alles hart erarbeitet, und er hat nie aufgehört zu arbeiten. Das macht ihn so sympathisch.</p>
<p>Als Barks anfing, eigene Geschichten mit dem sauertöpfischen Fantastillionär zu erzählen, waren Zeichner und Figur annähernd gleich alt. Beide über fünfzig, nicht mehr jung, aber noch voller Energie. Diese Energie überträgt sich in die Geschichten, die um die ganze Welt führen und Meisterbeispiele für Comics an sich darstellen. Die Plots sind nicht nur großartig, sie sind auch meisterhaft ausgeführt und weit mehr als nur simple Abenteuercomics.Dagobert, und das sieht man in vielen Bildern vor allem der frühen Geschichten, vibriert vor Aufbruchsgeist.</p>
<p>Das ist verständlich, wenn man einen Blick auf den Zeichner wirft. Vom ersten Moment an, in „Der arme reiche Mann“, verschafft Barks der Ente eine wildbewegte Vergangenheit, die von endlosen Kämpfen und einer großen verlorenen Liebe erzählen. Man darf annehmen, dass sich darin ein ordentliches Stück von Barks&#8217; eigener Vergangenheit befindet. Diese Geschichten sind also äußerst persönliche Geschichten, und weil das so ist, gerät Barks die Figur so überaus plastisch: Dagobert Duck &#8211; nicht nur reichste Ente der Welt, sondern Mann mit Vergangenheit und Tiefe.</p>
<p>Barks&#8217; Geschichten um Onkel Dagobert markieren einen der Höhepunkte der Comics schlechthin. In schönen Hardcovern legt die Ehapa Comic Collection sie gerade wieder vollständig auf. Nicht zum ersten Mal. Aber das ist kein Grund, sie zu ignorieren.</p>
<p>Reich geworden ist Barks mit diesen Geschichten übrigens nie. Die goldene Nase verdienten sich seine Verleger und der Lizenzinhaber Disney. Angesichts der geschilderten Sorgen Dagoberts mag das aber auch seine Vorteile gehabt haben. (stefan pannor)<br />
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		<title>Kalender radikal reduziert!</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 12:41:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ComicCombo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir schmeißen unsere Kalender von 2010 raus und haben die Preise drastisch gesenkt. Wer also jetzt noch einen Kalender braucht oder die hübschen Bilder als Poster verwenden möchte, der findet unsere Sonderangebote hier, in unserer Kalenderabteilung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir schmeißen unsere Kalender von 2010 raus und haben die Preise drastisch gesenkt. Wer also jetzt noch einen Kalender braucht oder die hübschen Bilder als Poster verwenden möchte, der findet unsere Sonderangebote hier, in unserer <a href="http://www.comiccombo.de/Kalender:::133.html" target="_blank">Kalenderabteilung</a>.</p>
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		<title>Da war mal was &#8230;.</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 10:14:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ComicCombo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezension Comics]]></category>

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		<description><![CDATA[Für „Da war mal was &#8230;“ lässt Flix erinnern. Der Band druckt jene Geschichten ab, die seit geraumer Zeit im Berliner „Tagesspiegel“ erscheinen. Flix hat illustriert, was Freunde und Bekannte und Zufallsbekannte ihm erzählt haben, über früher und über hüben und drüben. Es sind sechsundzwanzig kurze Aufnahmen dessen, was vom Damals übrig bleibt. Ulrich erinnert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://localhost/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/34200_0.jpg"><br />
</a><a href="http://www.dieneuntekunst.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/34200_01.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-44" title="34200_0" src="http://www.dieneuntekunst.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/34200_01.jpg" alt="" width="350" height="355" /></a></p>
<p>Für „Da war mal was &#8230;“ lässt Flix erinnern. Der Band druckt jene Geschichten ab, die seit geraumer Zeit im Berliner „Tagesspiegel“ erscheinen. Flix hat illustriert, was Freunde und Bekannte und Zufallsbekannte ihm erzählt haben, über früher und über hüben und drüben.<br />
<span id="more-4"></span><br />
Es sind sechsundzwanzig kurze Aufnahmen dessen, was vom Damals übrig bleibt. Ulrich erinnert sich, wie er bei einem Ostbesuch verloren ging. Moritz daran, wie er sich die DDR als großes schwarzes Loch vorstellte. Gero an den Zwiespalt, daheim Westpakete zu öffnen und in der Schule den braven Jungpionier zu spielen.</p>
<p>Auch wenn viele Erinnerungen mit der DDR zu tun haben, ist es weder ein absolut auf den Osten Deutschlands reduzierbares Buch noch ein zwingend politisches. Diverse Geschichten spiegeln ganz normalen Alltag unter besonderen Umständen &#8211; wie Hanno in der DDR James Bond spielte oder wie Anjas Wellensittich die Titelmelodie der Tagesschau auswendig lernte.</p>
<p>Es ist ein überaus privates Buch &#8211; und das Private ist nicht immer nett. Flix illustriert auch Erzählungen von Republikflucht, von Stasiverhören, von Nachwendetraumata. Weil Flix hier nicht sich selbst zeichnet, kommen die Geschichten ohne die mitunter etwas penetrante Harmoniesucht seiner sonstigen Comics aus. Im Gegenteil: neben den amüsanten und romantischen Erzählungen sind einige Geschichten düster, bitter, neurotisch. Heikes Geschichte von der Fehlgeburt mit vierzehn etwa. Oder Meike, die berichtet, wie ihre Eltern nach drüben &#8211; nämlich in die DDR &#8211; ausgewandert sind, nur um dort letztlich ebenso vom System frustriert zu sein wie in der alten Heimat.</p>
<p>Die ungewohnten Sujets erzwingen ungewohnte grafische Umsetzung. Wie in keinem anderen seiner Bücher experimentiert Flix hier mit der Form, gestaltet Seiten als Memoryspiel, als alptraumhafte Silhouettensequenz oder als große Ausklappseite. Schatten und Schraffuren erweitern seinen üblichen Strich hier markant.</p>
<p>Damit rekonstruiert Flix in begeisternder grafischer Vielfalt Erinnerungen, die nicht die seinen sind. Macht aber aus ihnen &#8211; gerade weil Erinnerungen eben dazu neigen, subjektiv, trügerisch und verfremdet zu sein und weil jede Erinnerung damit etwas Einmaliges ist &#8211; ganz und gar eigenständige Episoden. (stefan pannor)</p>
<p><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/4698bcb8779840b89b34d8c69ad489e0" width="1" height="1" alt=""></p>
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